Kulturzentrum Haus Beda
Zeitgeist: Die 1970er Jahre - mit Fotoarbeiten von Volker Hinz,Bauplänen von Ilse und Bert Emmerich, Design, Mode und Musik
Modell, Originalpläne und Fotografien des 1976 eröffneten Haus Beda veranschaulichen das Können und die Handschrift der Architekten Ilse und Bert Emmerich: aus „feinsten Eifeler Materialien“ wurde das Kulturhaus für die Stiftung von Dr. Hanns Simon errichtet. Auch 50 Jahre später erfüllt das Haus mitsamt dem einladenden Garten den Anspruch des Stifters, die „gute Stube Bitburgs“ zu sein und den Künsten und dem sozialen Miteinander ein Zuhause zu geben.
Das Eröffnungsjahr 1976 war eine von weltpolitischen Ereignissen geprägte, außen- wie innenpolitisch herausfordernde Zeit: Tod des kommunistischen Langzeitherrschers Mao Zedong und Ende der sogenannten Kulturrevolution in China. Zuspitzung des RAF-Terrors in Deutschland mit dem Tod der Terroristin Ulrike Meinhoff. Aber auch Gründung der Firma Apple durch Steve Jobs und Steve Wozniak. Veröffentlichung des größten ABBA-Hits „Dancing Queen“. Niki Lauda verunglückte am Nürburgring. Und die US-Airbase in Bitburg zählte ebenso viele stationierte Soldaten mit Familienangehörigen, wie die Stadt Bitburg Einwohner hatte. Einige Exponate erinnern an diese aufregende Zeit.
Die journalistischen schwarzweißen Fotografien von Volker Hinz aus dieser Zeit erzählen Geschichten. Oft war der für das Magazin stern tätige Fotograf zur richtigen Zeit vor Ort, getreu dem Spruch des renommierten Fotografen Robert Capa: „Wenn das Bild nicht gut ist, warst du nicht nah genug dran.“
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