Ausstellung "Künstler sehen sich selbst"
20.04. - 20.05.2018

Bitburg

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Die Ausstellung „Künstler sehen sich selbst“ die vom 08.04.2018 bis 20.05.2018 im Haus Beda zu sehen ist, stammt aus dem Nachlass des Sammlers Dr. Theo Simon, den seine Tochter (Prof.h.c.ML  .Niewodniczanska) erweitert hat. Diese Sammlung umfasst Künstler-Selbstporträts eines Zeitraums von ca 60 Jahren, d.h. etwa 1900 bis 1960. Es handelt sich um mehr als 130 Radierungen, Lithografien, Holzschnitte und Zeichnungen, also um Techniken, die in der Lage sind das Wesen und die innere Bewegtheit des Künstlers, seinen forschenden Blick in den Spiegel, klarer wiederzugeben als das gemalte Bild.

Vor ca 50 Jahren wurde die wertvolle Ausstellung grafische Selbstbildnisse in der Pfalzgalerie Kaiserslautern, danach in Ulm und Trier gezeigt.


Die Spontanität bietet beim Selbstporträt den Schlüssel den Künstler verstehen zu lernen. Adolpf Menzels „Antiquar“(Selbst als Dämon) ist das früheste Objekt der Sammlung. Er hält, düster gestimmt, eine kleine Skulptur in der Hand, einen kleinen teuflischen Dämon. Im Mittelpunkt der Sammlung stehen die Radierungen und Lithos von Max Beckmann, der zu den besten deutschen Grafikern gehört. Ihm geht es nicht nur um sein Ich, sondern um die Verbindung des Ich mit dem es umgebenden Weltgeschehen zu verschiedenen Lebensabschnitten. Besondere Akzente setzen jeweils mehrere Arbeiten der Künstler des deutschen Expressionismus, wie Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmitt-Rottluff und Oskar Kokoschka. Auch von Käthe Kollwitz liegen interessante Arbeiten vor. Überraschend einprägsam ist die Selbstdarstellung auf dem Kopf stehend von Marc Chagall. Die Pfälzer Hans Purrmann und Max Slevogt sind gleichfalls vertreten. Den Bereich des Surrealismus vertreten, Giorgio de  Chirico, Max Kläger und Mac Zimmermann. Zu den Grafikern der jüngeren Generation zählen Horst Janssen und Paul Wunderlich.
Neben Rembrandt, der auch vertreten ist, Max Beckmann und Lovis Corinth hat kein Künstler sich so oft vor dem Spiegel kritisch sezierend gezeichnet wie Horst Janssen, ( 15 Selbstbeobachtungen, welche die Höhen, Tiefen und Abgründe der menschlichen Seele wiederspiegeln. Nicht unwichtig ist die Tatsache, daß dank der Vervielfältigungstechniken die finanziellen Möglichkeiten es erlauben eine größere Sammlung aufzubauen mit über 150 Drucken. Warum diese Ausstellung? Warum erst heute in Bitburg? Das hat mit meinem 80ten zu tun. Man denkt darüber nach was einem wichtig war im Leben und was man gerne an die nächste Generation weitergeben möchte.

Mir ging es darum eine Hommage an meinen Vater Dr. Theo Simon auf den Weg zu bringen, der nicht nur ein liebevoller Vater war, den wir nie unbeherrscht erlebt haben, sondern auch ein strategisch,  weitblickender, bescheidener Geschäftsführer, der von Marktwirtschaft aber auch künstlerisch ansprechender Werbung sehr viel verstand. Die Ausstellung kann vom 8. April 2018 bis 20. Mai 2018

In der Neuen Galerie besichtigt werden Di. bis Fr. 14.00 – 17.00 Uhr, Sa. So. 12.00 - 17.00 Uhr

Auf einen Blick

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  • 20. Mai 2018

Ort

Bedaplatz 1
54634 Bitburg


Kontakt

Kulturzentrum Haus Beda
Bedaplatz 1
54634 Bitburg
Telefon: (0049) 6561 96450
Fax: (0049) 6561 964520

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