Blick ins Liesertal vom Burgberg bei Karl, Eifelsteig-Etappe 12, © Eifel Tourismus GmbH, D. Ketz
  • Strecke: 18,2 km
  • Dauer: 05:30 h
  • Schwierigkeit: mittel

Eifelsteig-Etappe 12

Manderscheid

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Die 12. Eifelsteig-Etappe führt von der Burgenstadt Manderscheid zum Kloster Himmerod

Zu Beginn Deiner Eifelsteig-Wanderung begleitet Dich ein Panoramablick auf die standhaften Ruinen der Manderscheider Burgen. Nieder- und Oberburg stehen fest verwurzelt im Tal der Lieser, umgeben von Wäldern der kraftvollen Vulkanlandschaft. Über schmale, steinige Pfade wanderst Du nun durchs enge Liesertal - bergauf und bergab, vorbei an schroffen Felsen, die teilweise steil zum Tal hinabfallen. Unter Dir, die Lieser, die sich dahinschlängelt und beharrlich ihren Weg durchs Gestein sucht. Auf dem anspruchsvollen Pfad hast Du in verschiedenen Schutzhütten Gelegenheit eine geruhsame Wanderpause einzulegen. Du nimmst Dir die Zeit und lässt Dich dabei von der Aussicht über die bewaldeten Hügel der Vulkanlandschaft verzaubern. Doch irgendwann verlässt Du das felsige Liesertal. An Feldern vorbei gleitet Dein Blick über die nun offene, hügelige Eifel-Landschaft. Du tauschst nochmals in den dichten Eifelwald ein und kannst bald schon einen ersten Blick auf dein Tagesziel erhaschen: Das Kloster Himmerod. Es wurde im 12. Jahrhundert von den Zisterziensern gegründet und beeindruckt Dich mit seiner imposanten Barockkirche. In der andächtigen Klosteratmosphäre sammelst Du wieder Kraft  - und bist gestärkt für weitere Eifelsteig-Etappen.

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Markierung der Tour:

  • Wegmarkierung Eifelsteig
gpx: Eifelsteig-Etappe-12-Manderscheid-Himmerodpdf: Ausweichstrecke-Etappe-12

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Highlights auf der Strecke

Manderscheider Burgen

Manderscheiider Burgen mit Lieser, © Dominik Ketz

Manderscheid - Burgenromantik hoch zwei

Der Kurort Manderscheid ist vor allem für zwei mittelalterliche Burgruinen berühmt, die unweit der städtischen Gassen auf steilen Bergspornen einander unmittelbar gegenüber stehen. Getrennt sind die im 17. Jahrhundert in mehreren kriegerischen Wirren zerstörten, einst wuchtigen Anlagen nur durch das Flüsschen Lieser, das sich im Tal einen temperamentvollen Weg durch die dicht bewaldete Felsenlandschaft bahnt. Zwischen den Burgen erstreckt sich eine Wiese, die – mit einer Grillhütte bestückt – im Sommer zu einem perfekten Ort für eine Atempause beim Wandern auf dem Eifelsteig oder für ein Familienpicknick mit Kindern wird.

An einem Wochenende im August jedoch sind die Burgen und die Wiese idealtypische Kulissen des spektakulären Burgenfestes mit urigen Handwerken, Gauklern, Ritterturnieren und Minnegesang.
Im Advent verleiht die Manderscheider Burgenweihnacht am ersten Adventswochenende dem Ort einen besonderen Zauber.

Nicht immer waren die imposanten, meterdicken Gemäuer so romantisch und voll unbeschwerter Lust an Spiel und Spaß. Beide dienten als Wehranlagen im Konfliktherd zwischen dem Kurfürstentum Trier und dem Herzogtum Luxemburg. Die Feindschaft saß tief, über das schmale Tal hinweg beäugte man sich misstrauisch.
Die frei zugängliche Oberburg mit ihrem fünfstöckigen Burgfried wirkt noch heute martialisch. Die Niederburg kann mit Führungen – sogar nachts – oder auf eigene Faust erkundet werden, nur bei schlechtem Wetter bleibt sie geschlossen. Sie wurde im 12. Jahrhundert vom Adelsgeschlecht der Herren von Manderscheid zu einem prachtvollen, befestigen Herrschaftssitz ausgebaut.

Wer den steilen Pfad zur Oberburg erklimmt, hat im Sommer den betörenden Duft von Walderdbeeren in der Nase. Vögel zwitschern, die Lieser plätschert friedlich dahin. Die sonnenverwöhnten Mauern sind Refugium für kleine Echsen oder Wildbienen. Die Natur hat den einst kriegerischen Schauplatz mit Frieden gefüllt. Erlebbar ist er beim Wandern auf dem Eifelsteig und dem Lieserpfad sowie auf dem Vulkamaar-Pfad, die allesamt den Kurort berühren. Der Manderscheider Burgenstieg und der Grafschaft-Pfad verbinden die Kulturgeschichte und die spektakuläre Natur rings um die kleine Stadt. Das Maarmuseum mit dem Urpferdchen oder die Kerzenmanufaktur Moll machen Manderscheid über die Burgen hinaus zum Ausflugsziel für Menschen mit Sehnsucht nach Bodenständigem.

Weitere Infos zu den Wanderwegen rund um die Manderscheider Burgen: 

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Abtei Himmerod

Abtei Himmerod, © GesundLand Vulkaneifel

Einst von Bernhard von Clairvaux gegründet und von Zisterziensermönchen bewirtschaftet, ist die Abtei Himmerod noch heute ein Ort, wo Sie Glaube und Spiritualität lebendig erleben können. Hier liegt Besonderes in der Luft. Lassen Sie Ihren Blick fesseln von der eindrucksvollen Klosterkirche, die 1751 im Barockstil errichtet wurde und eine fast magische Atmosphäre ausstrahlt. Die kleine Gnadenkapelle ist Anlaufstelle für Viele, die Sorgen und Nöten gegenüberstehen und Halt im Alltag suchen.

Die Klosterbetriebe laden Sie zum Stöbern und Entdecken ein. In der kleinen Kunst- und Buchhandlung finden Sie neben theologischer Literatur mit Fokus auf Ruhe und innerer Einkehr auch Werke der Himmeroder Mönche sowie die eigens in der Abtei hergestellten Produkte wie Abteibier, Klosterlikör, Senf und Honig.

Die Klostergärtnerei öffnet jedes Jahr am 1. März und hält ein breites Angebot an Gemüsejungpflanzen, Stauden, Kräutern und Beetpflanzen bereit. Auch die Klosterfischerei ist einen kleinen Abstecher wert. Auf der Speisekarte der Zisterzienser hatte Fisch einen festen Platz, sodass die Fischzucht in Himmerod jahrhundertelange Tradition hat. Noch heute wird der frische Fisch aus den Teichen des Klosters in der Klostergaststätte serviert, die Sie am Ende des Tages in Himmerod zu köstlichen, regionalen Gerichten einlädt.
Das Museum „Alte Mühle“ befindet sich am ältesten Gebäude der Abtei. Es beherbergt eine Emaille-Sammlung und eine Bronzesammlung. Regelmäßig finden im Erdgeschoss der „Alten Mühle“ Wechselausstellungen statt.

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Ferienwohnung Gerberhaus und Strohpension

Gerberhaus

Herzlich Willkommen!

Das Gerberhaus ist ein modernes Ferienhaus im Herzen der Vulkaneifel. Mit Platz für bis zu 7 Personen ist es ideal für kleine Gruppen oder für Familien geeignet, die ihren Urlaub entspannt in den eigenen vier Wänden genießen möchten. Zusätzlich stilvolle Strohpension/Strohlager mit Bad/Dusche, und Aufenthaltsraum. Ideal für Etappenwanderer des Eifelsteigs/Lieserpfades und Gäste die eine einfache Übernachtungsmöglichkeit suchen. 

Das Gerberhaus ist Teil eines alten Hofgeländes im Ortsbereich der Burgenstadt Manderscheid. Ruhig und dennoch zentral gelegen wohnen Sie hier auf dem großzügigen Grundstück mit Innenhof und Garten.
Familien werden das große Grundstück und die vielen Spielmöglichkeiten zu schätzen wissen, Wander- oder Mountainbike-Gruppen die zentrale Lage im Herzen der Vulkaneifel.

Die besondere Aufteilung lässt es zu, das Gerberhaus flexibel zu nutzen:
Ihnen stehen ein Doppelzimmer mit eigener Dusche und WC, eine Ferienwohnung für 5 Personen oder das gesamte Haus zur Verfügung - ganz nach Ihrem Bedarf!

Hof & Garten:
Das Gerberhaus ist Teil des großen Grundstücks - mit altem Bauernhaus, Scheune mit Strohpension, 2 getrennten Innenhöfen, großer Wiese, Gemüsegarten und Gartenhaus. Fahrradfahrer und Mountainbiker können Ihr Rad sicher unterstellen und nach einer "wilden Tour" auch waschen.
Bei Familien mit Kindern erfreut sich vor allem der Garten und Hof mit Spielmöglichkeiten (Trampolin, Rutsche, Tischtennisplatte), und die große Hoffläche zum Spielen und Toben großer Beliebtheit. Der Garten steht Übernachtungsgästen des Strohlagers nicht zu Verfügung

Die Tiere des Gerberhaus:
Auf dem Grundstück leben immer Tiere zum Streicheln, wie Hasen oder Geflügel.
Etwas außerhalb von Manderscheid liegt noch ein weiteres Hofgebäude, wo die Schafherde und unsere beiden Isländer leben, die sich über eine Streicheleinheit freuen.
Direkte Lage an Eifelsteig und Lieserpfad. Idealer Ausgangspunkt für Rundwanderungen und Tagestouren in der Vulkaneifel. Gastronomie vor Ort.
Busanbindung nach Daun oder Wittlich in unmittelbarer Nähe.

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Heidsmühle, Hotel-Café-Restaurant

Heidsmühle Teich

Information Hochwasserschäden
 
Leider hat auch uns das Unwetterereignis am 14. Juli auch die Heidsmühle kalt erwischt und starke Schäden angerichtet.
 
Am Mittwoch, 14.07. ist die Kleine Kyll zwischen 17.00 Uhr und 21.30 Uhr um mehr als 5 Meter gestiegen und hat sich zu einem reißen Fluß entwickelt, der dann die gesamte Gartenanlage und die Terrasse zerstört hat. Das Wasser ist durch die Fenster und Wände ins Restaurant eingedrungen und hier massive Schäden verursacht.
 
Die Reparatur- und Sanierungsarbeiten werden einige Zeit in Anspruch nehmen, so dass die Terrasse und die Restauranträumlichkeiten in der bisherigen Form bis auf weiteres nicht genutzt werden können.
Bis zum Abschluss der Arbeiten bieten das Team der Heidsmühle den Gästen vor dem Haus in einer Almhütte sowie auf einer kleinen Terrasse die Möglichkeit zum Verzehr von Speisen und Getränken. Die Hotelgäste werden ebenfalls in dieser Almhütte vom Frühstück bis Abendessen bestens verpflegt.
 
Vielen Dank für Ihr Verständnis!


Gastgeber der Regionalmarke EIFEL

Beim Rauschen des Mühlbachs...
...genießen Sie Ruhe und Erholung in traumhafter Waldlage am Fuße des Mosenbergs. Die Heidsmühle, eine ehemalige Mahlmühle mit Sägewerk, bietet Wanderern und Mountainbikern den idealen Ausgangsort für Ausflüge in die einmalige Vulkanlandschaft um Manderscheid.
Stärken Sie sich mit Köstlichkeiten aus der frischen, regionalen Küche, in der besonderer Wert auf die Verwendung heimischer Produkte gelegt wird. Die Forellen für unsere verschiedenen Gerichte fangen wir jeden Morgen für Sie im Mühlbach und unsere Kuchen backen wir seit 40 Jahren nach alten Familienrezepten selbst.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Video: Urlaub im Hotel Heidsmühle

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Lamberty, Landhotel

Landhotel Lamberty, © Verena Kartz

Unser familiengeführtes Landhotel Lamberty liegt im reizvollen Eifeldörfchen Niederkail, einer kleinen Gemeinde in der Ferienregion Wittlich Stadt & Land, mitten im Herzen der wildromantischen Südeifel. Die beliebten Fernwanderwege Eifelsteig und Karl-Kaufmann-Weg erreichen Sie in wenigen Gehminuten. Unser liebevoll angelegter Landhausgarten bietet viel Raum und Gelegenheit zur Entspannung und für gesellige Sommerabende. Über rund 16 km entlang waldgesäumter Kurven über die Landstraße erreichen Sie die Säubrennerstadt Wittlich, schneller geht es über die Autobahn A 60 / Abfahrt Wittlich-West. Hier finden Sie im Stadtteil Wengerohr den Bahnhof mit sehr guten Anbindungen Richtung Koblenz/Köln und Trier. Gerne organisieren wir für Sie sowohl den Transfer vom Bahnhof als auch vom / zum Eifelsteig in unser Landhotel Lamberty.



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Infos zu dieser Route

Start: Manderscheid

Ziel: Kloster Himmerod

Streckenlänge: 18,2 km

Dauer: 05:30 h

Schwierigkeitsgrad: mittel

Tourenart: Wandern

Aufstieg: 518 m

Abstieg: 592 m

Eifel Tourismus GmbH

Kalvarienbergstraße 1
54595 Prüm
Telefon: +49 6551 96560

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