Ehemaliger Steinbruch Gondorf

Geheimtipp von Melanie Salzburger

Inhalte teilen:

An einem lauen Sommerabend* gehe ich gerne noch eine Runde spazieren. Aus dem Dorf hinaus direkt in den Wald Richtung Hüttingen. Nach dem flachen Stück zum Einstieg geht es weiter durch den Wald leicht bergan, über eine ehemalige Schmalspurtrasse. Mit etwas Glück und der nötigen Ruhe kann man hier auch noch Wild entdecken. Wenn man aus dem Wald heraustritt, kommt man zum alten Steinbruch.

Hier ist es für mich, als ob man eine kleine Zeitreise macht. Ein verfallenes Bruchsteingebäude, die hohen Felswände – man kann sich leicht vorstellen wie es früher war. Als hier noch schwer gearbeitet wurde und die Steine anschließend nach Hüttingen zur Bahn transportiert worden sind.

Dieser Ort hat für mich immer wieder etwas Besonderes. Auch durch die vielfältige Fauna und Flora die sich hier, im Naturschutzgebiet, frei entfalten kann.

Weiter geht es dann der Straße nach Richtung Gondorf. Oben auf der Kuppe angekommen hat man einen herrlichen Ausblick auf Speicher mit der weithin sichtbaren Kirche, die Air Base Spangdahlem die nie zu schlafen scheint oder zur Kreisstadt Bitburg. Dort kann man dann auch, je nach Jahreszeit, die Sonne untergehen sehen.

* Auch im Frühjahr, wenn das erste zarte Grün sprießt und der Waldboden mit unzähligen weißen Buschwindröschen bedeckt ist, gehe ich diese Runde sehr gerne. Die Strecke ist 5,5 km lang. 

 

Melanie Salzburger

Römermauer 6
54634 Bitburg
Telefon: +49 6561 943416
Fax: +49 6561 943420

E-Mail verfassen